Es war einmal ...
..... so fangen fast alle Märchen an. Bei unserem Verein war es ein junger Mann aus Klecken, im Alter von 29 Jahren mit dem Namen Siegfried Cohrs, der eine märchenhafte Idee hatte:

Es dauerte gar nicht lange und aus der Idee wurde der Verein Postkutsche Lüneburger Heide e.V. mit Sitz in Hanstedt. Die formelle Gründungsversammlung fand am 11. Juli 1957 statt.
Siegfried Cohrs war es durch unermüdlichen Einsatz gelungen, öffentliche Unterstützung und Sponsoren für seine Idee zu gewinnen. Auf der Stiftungsurkunde, die jetzt im Forsthaus hängt, sind viele Namen mit Zusagen für Geld- und Sachspenden verzeichnet. Als die Firma Mouson - das Haus mit der Postkutsche - die Zusage gegeben hatte, eine Postkutsche zu spenden, war das Startsignal ertönt. So konnte diese Postkutsche schon am
in Hanstedt unter sehr großer Beteiligung der Medien und der Öffentlichkeit vom damaligen Bundesverkehrsminister Dr. Hans-Christoph Seebohm eingeweiht werden.
Im Jahre 1958 sollte in Brüssel die erste Weltausstellung nach dem Krieg stattfinden. Dies brachte Siegfried Cohrs auf die Idee, zur Eröffnung mit der Postkutsche dort hinzufahren. Da der Vorstand in Hanstedt hieran nicht interessiert war, organisierte er auf eigenes Risiko den Bau einer neuen Kutsche.
Die Fahrt zur Weltausstellung mit vielen Empfängen in den Dörfern und Städten von Lüneburg bis Brüssel wurde von März bis April 1958 durchgeführt und dauerte auf der Hinfahrt vier Wochen. Schirmherren waren der Bundesverkehrsminister Dr. Hans-Christoph Seebohm und der Ministerpräsident Heinrich Hellwege.

Empfang durch Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer in seinem Haus in Rhöndorf. Von links nach rechts: Eva-Maria und Georg Sluyterman van Langeweyde, Dr. Konrad Adenauer, Gerda Hagemann, Postillion Carl Petersen, Hildegund Carena, Siegfried Cohrs.
Verein Postkutsche Lüneburger Heide e.V.